Solidarität mit den Flüchtenden heißt Kampf dem Kapitalismus!

solirHier nochmal unser kurzer Flyer, den wir für die gestrige „Platz da“ Kundgebung geschrieben haben:

Solidarität mit den Flüchtenden heißt Kampf dem Kapitalismus!

Flüchtlingslager brennen. Bereits 11 Brandschläge auf Flüchtlingslager gab es allein dieses Jahr und mehr als 150 Angriffe insgesamt. Begleitet und angeheizt aus Teilen der Politik auf der einen, und einem rechten Mob auf der anderen Seite fühlen sich Brandstifter als die konsequenten Vollstrecker des Mehrheitswillens.

 Doch eine Mehrheit haben sie keineswegs hinter sich. Das zeigt sich heute hier und bei vielen anderen Gelegenheiten. Viele Menschen solidarisieren sich mit den Geflüchteten und protestieren gegen immer weitergehende Verschärfungen des Asylrechts ebenso wie gegen rechte Hetze und Gewalt. Das ist gut so! Aber es wird nicht reichen. Weiterlesen

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Internationalist in Rojava gestorben

Am 6. Juli 2015 ist Kevin Jochim (Dilsoz Buhar) aus Karlsruhe als Kämpfer der Volksverteidigungskräfte YPG in Suluk (Rojava) gefallen.

Hier die offizielle Mitteilung der YPG http://ypgrojava.com/ku/index.php/martyrs/970-13-07-2015

Kevin (geboren 1993) war Marxist-Leninist und hat sich 2012 der Revolution in Rojava und den YPG angeschlossen.

In diesem Video hat Kevin vor einigen Monaten seine Entscheidung begründet

„Ich möchte von dieser Revolution lernen. Denn diese Revolution, das System Rojava, könnte eine Alternative werden für alle Völker auf der Welt. Sie könnte eine Alternative werden zu allen Ideologien, die keine Lösungen brachten. Sie könnte eine Alternative für die Welt und die Kapitalistische Moderne werden (…) Unsere Genossenschaftlichkeit hier bedeutet, dass wir uns gegenseitig helfen, 24 Stunden am Tag. Wir sind auch bereit, unser Leben zu geben für unsere GenossInnen. Und solange wir leben, unterstützen wir uns gegenseitig und werden gemeinsam stärker. Unser Erfolg beruht auf dieser Genossenschaftlichkeit. Das hat mich das Leben in der YPG gelehrt. Unsere Grundlage ist Genossenschaftlichkeit. Unsere Persönlichkeit beruht auf Genossenschaftlichkeit.“

SEHIT NAMIRIN – DIE GEFALLENEN REVOLUTIONÄRINNEN SIND UNSTERBLICH

Wir werden Dich nicht vergessen

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Revolutionäre Linke aus Deutschland im Kampf für die Befreiung von Rojava

Ein Genosse aus Stuttgart hat sich entschieden nach Rojava zu gehen und die YPG im Kampf gegen den IS-Terror zu unterstützen. Hier seine Erklärung dazu.

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Ich bin Mitglied und Kämpfer der Revolutionären Aktion Stuttgart aus Deutschland und kämpfe als Teil der Internationalen Freiheitsbataillon in Rojava unter dem Kommando der MLKP, die der YPG untersteht. Im Internationalen Freiheitsbataillion kämpfen mehrere revolutionäre Organisationen aus verschiedenen Ländern. Seit vielen Jahren bin ich Teil der revolutionären Linken in Deutschland und war an vielen verschiedenen Kämpfen beteiligt. Ein internationalistisches Selbstverständnis und eine dementsprechende Praxis gehören für mich als Kommunisten zur politischen Arbeit dazu. So haben wir seit dem Beginn der Aufstände gegen Assad zu Syrien bzw. Rojava gearbeitet. Wir haben Demonstrationen und Veranstaltungen organisiert und unterstützt und uns mit den Geschehnissen in Rojava auseinandergesetzt. All dies war und ist wichtig, der Prozess hier muss öffentlich gemacht werden und Menschen weltweit müssen von den Errungenschaften der Revolution hier erfahren. Weiterlesen

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Mobivideo von Perspektive Kommunismus zum G7-Gipfel

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Die Mobilisierung gegen das Gipfeltreffen im Juni 2015 hat begonnen. Protest und Widerstand statt Globalisierung von Armut und Krieg!

Im Sommer 2015 treffen sich die Staatschefs von Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada und den USA zum G7-Gipfel im Schloss Elmau in Bayern. Unter dem Schutz von Polizei und Militär wollen die Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen nach Außen Geschlossenheit demonstrieren und medienwirksam die Durchsetzung ihrer gemeinsamen Interessen organisieren. Weiterlesen

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Krieg dem Krieg! Antimilitaristisch denken, kämpfen, organisieren

Folgendes Interview findet sich in der Zeitung von uns und den GenossInnen von Perspektive Kommunismus zum G7-Gipfel:

Der G7-Gipfel 2015 findet in einer Zeit statt, in der imperialistische Kriege Alltag sind. Wir sprachen mit GenossInnen aus Perspektive Kommunismus die hauptsächlich im Bereich Antimilitarismus engagiert sind:

In der Mobilisierung gegen den G7-Gipfel legt ihr einen deutlichen Schwerpunkt auf den Kampf gegen Krieg und Militarismus. Woraus ergibt sich für euch die Notwendigkeit gerade diesen Bereich linker Politik bei der Kampagne in den Fokus zu rücken?

In den letzten 25 Jahren hat sich die Rolle Deutschlands auf internationaler Bühne deutlich verändert: Mit dem Fall des gescheiterten sozialistischen Versuchs in der Sowjetunion und der Angliederung der ehemaligen DDR, waren die Voraussetzungen für eine neue wirtschaftliche und geopolitische Stärke der BRD gegeben. Die „Systemkonkurrenz“ mit der Sowjetunion begründete zuvor noch den vermeintlichen Verteidigungscharakter der NATO-Armeen, gerade der Bundeswehr. Der Wegfall dieses Gegenspielers schuf jedoch Möglichkeiten zur Verwirklichung neuer Machtansprüche durch die NATO-Staaten. Die Anerkennung Kroations und Sloweniens im ersten Jugoslawienkrieg 1992 durch die BRD – eine verdeckte Kriegserklärung gegen Jugoslawien! – bildete schließlich den Auftakt für ein offensiveres, internationales Auftreten des deutschen Staates. Mit der Beteiligung der Bundeswehr an den NATO-Bombardierungen Rest-Jugoslawiens im Jahr 1999, wurden die neuen außenpolitischen Leitlinien schließlich das erste Mal in die Praxis umgesetzt. Das Verteidigungsmärchen der NATO war endgültig gestorben und die BRD schloss sich der „Out-of-area“-Politik der USA, selbstbewusst und mit eigenen Zielsetzungen an. Weiterlesen

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Lauffeuer (Doku)

Ulrich Heyden, Marco Benson und das Team von leftvision haben eins der Schlüsselereignisse des Ukraine-Konflikts aufgearbeitet: Die Morde in Odessa am 02.05.2014. Schauts Euch an, es lohnt sich! Mehr Infos zum Film unter http://lauffeuer-film.de/

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Gedenken an Ivana

ivana

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ATEMLOS BIS ZUM STURZ DES KAPITALISMUS – G7-GIPFEL 2015 STÜRMEN

JPEGIm bayrischen Elmau findet am 7. und 8. Juni 2015 der G7-Gipfel statt. Im Schlosshotel
Elmau treffen sich die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Italien und Japan. Die G7 sind die mächtigsten kapitalistischen Staaten, die führenden Militärmächte und die Standorte der größten Banken und Konzerne. Ihre Politik ist verantwortlich für Armut, Ausbeutung und Unterdrückung von Millionen Menschen, Hungerkatastrophen und Kriege. Wir wollen den Widerstand gegen den G7-Gipfel organisieren und deutlich machen, dass die Herrschenden uns nicht repräsentieren und auch in der Alpenidylle keine Ruhe finden werden.
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Kurzbericht zu den Protesten gegen die sog. Sicherheitskonferenz

Siko25000 Menschen auf der Straße gegen Krieg und Militarismus. 500 Leute im Antikapitalistischen Block/Jugendblock. Massive  Einschränkung des Demonstrationsrechts durch Münchner Polizei.

5000 Menschen sind an diesem Samstag dem Aufruf des Münchner Bündnis gegen die Sicherheitskonferenz gefolgt und haben in  München gegen die SiKo, Krieg und Militarismus demonstriert. Am Antikapitalistischen Block/Jugendblock haben sich ca. 500  Menschen beteiligt, darunter auch kurdische AktivistInnen. Weiterlesen

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PM: Bayerische Behörden blockieren Protestcamps 2015-01-29

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses Stop G7 Elmau
München, 29.1.2015

Das Aktionsbündnis Stop G7 Elmau kritisiert die bayerischen Behörden auf das Schärfste für deren fortgesetzte Versuche, die Einrichtung von Protestcamps zu den Aktionen gegen den G7-Gipfel 2015 zu verhindern. Medienberichten zufolge hat das Landratsamt Weilheim-Schongau seine Bürgermeister*innen bei einer Dienstbesprechung ausdrücklich dazu aufgefordert, Grundstücksbesitzer*innen von einer Vermietung von Flächen abzuhalten. Der Chef des Kreisordnungsamts habe dort angeregt, Flächen durch Ausbringen von Gülle unbenutzbar zu machen und vermietungswillige Landwirte in der Gemeinde zu ächten. Notfalls sollten die Behörden den Camp-Betreiber*innen unerfüllbare Auflagen machen. Mehrere Bürgermeister*innen haben inzwischen bestätigt, dass diese Empfehlungen ausgesprochen wurden. “Es hieß, wir sollen alles tun, um Camps zu verhindern”, sagte Helmut Dinter, Bürgermeister von Wessobrunn, gegenüber dem Münchner Merkur. Der Pressesprecher des bayerischen Innenministerium räumte ein, dass sein Ministerium die Regierung von Oberbayern gebeten habe, die Kreisbehörden für das Thema zu “sensibilisieren”, um Camps “im Vorhinein zu verhindern”. “Wir wollen die Camps nicht”, stellte er gegenüber dem Münchner Merkur klar. Weiterlesen

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Mobivideo zu den Protesten gegen die SiKo

 

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„Friedenswinter“ in München – Ein Bericht

ALM Logo.pdfAm letzten Freitag fand in München eine Kundgebung der bundesweiten Kampagne „Friedenswinter“ statt. Die Linksjugend München hatte zu Protesten dagegen aufgerufen. Wir haben uns das Ganze mal angeschaut.

Als Teil der antifaschistischen wie auch der antimilitaristischen Bewegung in München haben uns gleich zwei Einladungen zum „Friedenswinter“ in München erreicht. Eine, an der Kundgebung teilzunehmen, die Andere, dagegen zu protestieren. Wir haben uns stattdessen entschieden, weder mit noch gegen den Friedenswinter zu demonstrieren und uns erstmal ein eigenes Bild von der Kundgebung zu machen. Weiterlesen

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Rassistische Aufmärsche und rassistische Anschläge

Wer die rassistischen Aufmärsche von HoGeSa, Pegida und Co immer noch harmlos findet, sollte dieser Tage mal die Nachrichten lesen. In Vorra (Nürnberger Land) wurden gestern mehrere geplante Flüchtlingslager durch Brandstiftung zerstört. Der rechte Hintergrund ist offensichtlich, Hakenkreuze und rechte Parolen wurden an den Wänden angebracht. Als wäre das nicht genug ist in Hannover ein Refugee-Protestzelt abgebrannt. Die Refugees gehen von einem Angriff auf den Protest aus.

Das ganze ist untrennbar verbunden mit den rassistischen Mobilisierungen der letzten Wochen. In Dresden gingen am Montag 10.000 RassistInnen gegen die angebliche „Islamisierung des Abendlands“ auf die Straße. In Düsseldorf immerhin 450. FaschistInnen gehen da gemeinsam mit AfD-AnhängerInnen auf die Straße. Die bayerische Variante „Bagida“ hat über 8.000 Likes auf Facebook.

Für uns ist klar, dass wir dieses rassistischen Eskalation nicht tatenlos zusehen werden.

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Antikapitalistischer Aufruf zu den Protesten gegen die „SiKo“

Im folgenden der Aufruf von uns und anderen süddeutschen Gruppen zu den Protesten gegen die „SiKo“ 2015

ALM Logo.pdfGegen die NATO-Kriegskonferenz! Kein ruhiges Hinterland für imperialistische Kriegstreiber!

Im Februar 2015 treffen sich zur NATO-“Sicherheitskonferenz“, wie schon in den letzten vier Jahrzehnten, hochrangige Politiker, Militärs und Rüstungsindustrielle der NATO-Länder in München im Hotel „Bayerischer Hof“.

Entgegen ihrer eigenen Propaganda dient dieses Treffen nicht der „Friedenssicherung“ in aller Welt. Es dient der Absicherung der Rohstoffe und dem Zugang zu Absatzmärkten und billigen Arbeitskräften für die reichen, imperialistischen Industrienationen bzw. ihre Großkonzerne und Banken. Dafür sind sie bereit, Völkerrecht zu brechen und Kriegsverbrechen zu begehen. Weiterlesen

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